SIO-Interface

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Re: SIO-Interface

Beitragvon wwl » Mi 4. Dez 2013, 18:58

HiassofT hat geschrieben:Fast :)

Die beiden Leitungen sind mit dem CA1 bzw CB1 Pin der PIA verbunden und das sind reine Interrupt Eingänge. Wenn man die PIA entsprechend konfiguriert (siehe 6520 Datenblatt), wird bei einer steigenden oder fallenden Flanke (je nach Config) ein Interrupt ausgelöst. Direkt lesbar oder gar schreibbar sind die PINs nicht.

Das Atari OS unterstützt das prinzipiell, es gibt dafür auch 2 Vektoren im OS: VPRCED ($0202) und VINTER ($0204).

Die beiden Vektoren sind aber wieder für eingehende Signale, oder?
(DeRe: VINTER normally points to a PLA,RTI instruction sequence. )

Das mit der PIA habe ich nicht verstanden! Wenn Du meinst, daß auf einen Flankenwechsel an CA1 bzw CB1 ein
Interrupt beim Atari ausgelöst wird, dann betrifft das ja doch auch wieder nur eingehende Signale.

Gruß, Wolfgang
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Re: SIO-Interface

Beitragvon HiassofT » Mi 4. Dez 2013, 19:20

wwl hat geschrieben:Die beiden Vektoren sind aber wieder für eingehende Signale, oder?
(DeRe: VINTER normally points to a PLA,RTI instruction sequence. )

Ja, genau. Die Pins sind reine Eingänge. Wenn sich der Pegel am SIO Pin ändert wird ein Interrupt ausgelöst (falls die PIA entsprechend konfiguriert ist) und der Vektor angesprungen.

Du kannst aber weder den Zustand des Eingangs direkt auslesen, noch den Pin als Ausgang verwenden. Das ist mit "Interrupt input only" im Datenblatt gemeint.

so long,

Hias
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Re: SIO-Interface

Beitragvon wwl » Mi 4. Dez 2013, 23:02

HiassofT hat geschrieben:Du kannst aber weder den Zustand des Eingangs direkt auslesen, noch den Pin als Ausgang verwenden. Das ist mit "Interrupt input only" im Datenblatt gemeint.

Auslesen schon, wenn ich das mit Pin 7 von PACTL/PBCTL richtig interpretiere, dann hat man dort das invertierte Signal, oder? Das dann aber durch den Lesevorgang zurückgesetzt wird, was ja aber bei Interruptsignalen Sinn macht, die können ja nicht dauernd anliegen.

Gruß, Wolfgang
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Re: SIO-Interface

Beitragvon wwl » Mi 4. Dez 2013, 23:17

Kann noch jemand etwas zu SKCTL ($D20F) sagen?

Das Profibuch hält sich da auch bedeckt: "Die Bits 4 bis 6 kontrollieren die Art der Ein- und Ausgabe über den seriellen Port. Da eine andere als die durch das Betriebssystem (→ SIO) unterstützte Verwendung der seriellen Schnittstelle nicht bekannt und auch sinnvoll ist, sei hier auf das Hardwaremanual verwiesen. Daneben gibt es keine externen Geräte, die zwar über den seriellen Bus arbeiten, jedoch nicht über die SIO angesprochen werden können."

Was bewirken diese 3 Bits?

Zu Bit 3 sagt die gleiche Quelle: "Beim Setzen von Bit 3 werden die Daten über den seriellen Port auf den Kassettenrecorder nicht als logisch wahr/falsch, sondern als zwei Töne übertragen. Dabei gibt Tonkanal 1 die logisch wahren, Tonkanal 2 die logisch falschen Informationen."

Was sind das für Töne? Wie lange (in Bytes) ist so ein Ton?

Gruß, Wolfgang
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Re: SIO-Interface

Beitragvon wwl » So 15. Dez 2013, 17:16

wwl hat geschrieben:Das Profibuch hält sich da auch bedeckt: "Die Bits 4 bis 6 kontrollieren die Art der Ein- und Ausgabe über den seriellen Port. Da eine andere als die durch das Betriebssystem (→ SIO) unterstützte Verwendung der seriellen Schnittstelle nicht bekannt und auch sinnvoll ist, sei hier auf das Hardwaremanual verwiesen. Daneben gibt es keine externen Geräte, die zwar über den seriellen Bus arbeiten, jedoch nicht über die SIO angesprochen werden können."

Was meint der Autor des Profibuches mit dem ' Hardwaremanual'?

Gruß Wolfgang
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Re: SIO-Interface

Beitragvon Sven » So 5. Apr 2015, 17:31

HiassofT hat geschrieben: @Sven, das könnte vielleicht für dein SIO2IP Interface interessant sein). Normalerweise läuft die SIO Kommunikation nur in der Richtung Atari -> Peripheriegerät (der Atari initiiert die Übertragungen).


Wie lange steht sollte man denn den Pegel anlegen um den Interrupt auszulösen?
Der ATARI springt ja über den Vektor in eine zu definierende Routine, sobald der Interrupt kommt. Somit reichen doch eigentlich ein paar mikrosekunden?
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