Hardwarewettbewerb 2018

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Hardwarewettbewerb 2018

Beitragvon Sleepy » Di 10. Apr 2018, 10:29

Wie im aktuellen ABBUC-Club-Magazin bekanntgegeben, finden auch dieses Jahr wieder die ABBUC-Wettbewerbe statt.

Der Einsendeschluss für den Hardwarewettbewerb ist dieses Jahr etwas früher, da die Fujiyama, wo die Einsendungen in Augenschein genommen werden, ebenfalls etwas vorverlegt wurde. Die Hardware sollte bis zum 09. Juli 2018 in der Clubzentrale eingetroffen sein.

Die Regeln finden sich im aktuellen Magazin 1/2018 und stehen, zusammen mit dem Anmeldebogen, in deutscher und englischsprachiger Ausführung zum Download bereit: klick

Documentation for the this year´s hardware contest you can find here.


Eingereicht wurden bisher:

Final:

AtariDuino - ein Atari-Arduino Interface von freetz (Sendung eingetroffen)
PokeyMAX - a complete replacement for the Pokey chip von Mark Watson (Sendung unterwegs)
Power Meter - Auslastungsanzeige für 65C02 von 1NG (Sendung eingetroffen)
AntiX - PAL & NTSC-ANTIC in einem Rechner von André Huijts (unterwegs)


In Entwicklung:

Power Meter Cart - Modul mit Power Meter ohne Löten von 1NG

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Re: Hardwarewettbewerb 2018

Beitragvon freetz » Mi 4. Jul 2018, 15:33

Ich bin dieses Jahr in der Kategorie "Final" dabei, in der mein im letzten Jahr unter "Entwicklung" vorgestellte AtariDuino-Interface antritt. Wer schon mal einen Blick darauf werfen möchte, findet hier schon mal ein Demo-Video und eine Beschreibung des Projekts:

https://youtu.be/Jhjn4tD54eo

-------------------------------------------------------------

AtariDuino - ein Atari-Arduino Interface

Wer sich heutzutage als „Maker“ mit Hardwarebasteleien beschäftigt, kommt um die kleinen „Arduino“-Einplatinencomuter kaum herum - sie sind günstig, dazu einfach zu programmieren, und es gibt eine Reihe von Aufsteckkarten, sogenannte „Shields“, mit denen man verschiedenste Sensoren (Temperatur, Luftfeuchtigkeit etc.) und Aktoren (z.B. Relais) auswerten bzw. steuern kann.

Trotz der Tatsache, dass diese Rechner ca. 30 Jahre nach unseren Ataris entwickelt worden sind, gibt es doch einige Gemeinsamkeiten, wovon zwei besonders herausstechen: Es handelt sich bei den Arduinos trotz des neuen Jahrtausends immer noch um 8-Bit Rechner, die dazu auch nur mit einigen Kilobyte an Speicher ausgestattet sind. Und sie kommunizieren mit der angeschlossenen Hardware auch über die vom Atari bekannten 5V-TTL-Pegel.

AtariDuino ist nun ein Interface, das im Formfaktor eines Arduino-Shields daher kommt, und zwei Dinge ermöglicht: Zum einen können damit - teilweise sogar ganz ohne Arduino - die Arduino-Erweiterungskarten direkt an den Atari angeschlossen und gesteuert werden. Somit lassen sich für wenige Euros z.B. eine Mehrkanal-Relais-Karte anschließen oder eine LED-Lichtorgel steuern. Der Anschluss erfolgt hierbei über den Joystickport und steht somit auch für andere Rechner offen, die 5V-TTL-Pegel verwenden (z.B. der Atari ST, der C64, der Amiga oder sogar das VCS 2600). Über Steckbrücken lassen sich die Joystick-Port-Pins auf die entsprechenden Pins des Arduino-Shields zuordnen, die Aktivierung auf Atari-Seite erfolgt dann mit wenigen POKE-Befehlen.

Zum anderen ist auch ein Anschluss über den SIO-Port möglich. Hierbei wird ein „halbes“ SIO-Kabel benötigt, dessen „offenes“ Ende mit einer Steckerleiste auf AtariDuino verbunden wird. AtariDuino wird dann über einen R:-Handler angesprochen, ähnlich wie bei der Atari 850, ohne dass weitere Hardware benötigt würde. Alternativ bringt AtariDuino auch einen „poor man’s SIO connector“ mit, den man mit etwas Lötzinn auf den Kontakten sowie ein wenig Fingerspitzengefühl direkt in den SIO-Port zwischen die Pins schieben kann.
Über den SIO-Port kann dann sogar mit einfachen BASIC-Befehlen mit dem Arduino selber kommuniziert werden. Über diesen Zugang lassen sich dann komplexere Steuerungen sowie das Auslesen von Werten realisieren. Diese wären zwar in den meisten Fällen auch über den Anschluss per Joystick-Port möglich, aber dann müsste man vorher die für den Arduino bereits in der Programmiersprache „C“ vorliegenden Bibliotheken auf den Atari umsetzen.

Der Charme dieses Interfaces ist, dass hier zwei 8-Bit Architekturen zusammenarbeiten, und nicht einfach nur alles auf eine sehr viel leistungsfähigere Plattform „abgelanden“ wird und der Atari nur „dummes“ Terminal wird. Der Atari kann die komplette Steuerung übernehmen (wie z.B. bei Relais-Karten). Es kann aber auch auf fertige Sensor-Bibliotheken des Arduino zurückgegriffen werden, deren Ergebnisse dann per SIO an den Atari übermittelt werden, der diese dann auswerten und entsprechend weitere Aktionen starten kann, er bleibt also die Kontrollinstanz.

Das mitgelieferte Demo-Programm zeigt mehrere ausgewählte Einsatzbereiche sowohl über den SIO-Port als auch über den Joystickport: Über den SIO-Port wird der Arduino über den R:-Handler angesprochen und setzt benutzerdefinierte Befehle ab. Dabei wird neben der Abfrage der Laufzeit und eines LM35-Temperatursensors, die keine weiteren Bibliotheken benötigen auch ein Ethernet-Shield angesprochen und eine (natürlich nur sehr einfache) Webseite abgerufen, deren Inhalt an den Atari zurückgegeben und dort auf angezeigt wird. Die abgerufene Webseite kann dabei direkt vom Atari aus benannt werden, ist also nicht fest im Arduino-Code hinterlegt.
Im zweiten Teil des Programms wird demonstriert, dass die Ansteuerung auch gänzlich ohne Arduino funktioniert, indem mit wenigen POKE-Befehlen das Relais eines Shields geöffnet und geschlossen wird, womit man z.B. eine Lampe ein- und ausschalten oder die elektrische Eisenbahn anhalten und starten lassen könnte.
Schlussendlich ist auch eine angepasste Version von SIO2Arduino verfügbar, mit der man sich aus Arduino-Standardkomponenten eine Floppy auf SD-Karten-Basis zusammenstecken kann.
In allen genannten Beispielen erfolgt die Stromversorgung komplett über den Atari, ein extra Netzteil ist also nicht erforderlich.
Ein Video, das das Shield im Einsatz zeigt, ist hier zu finden:
https://youtu.be/Jhjn4tD54eo

Mit AtariDuino ist somit der Maker- und Home-Automatisierungs-Trend auch auf dem Atari angekommen, und ohne, dass man dafür in Maschinensprache programmieren müsste - die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben, sind (fast) grenzenlos.
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Re: Hardwarewettbewerb 2018

Beitragvon dl7ukk » Do 5. Jul 2018, 00:40

Hi Frederik,

auf jeden Fall eine spannende Sache.

Kannst Du den Energieverbrauch Deiner Entwicklung abschätzen? 1500 mA vom ATARI-NT sind nicht üppig. Wenn dann noch andere Pe­ri­phe­rie dazu kommt, wird es da eng?

Warum erst ein Wiedersehen zur JHV -- die Fujiama ist doch in 3 Wochen. :goteam:
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Re: Hardwarewettbewerb 2018

Beitragvon freetz » Do 5. Jul 2018, 06:58

Hi Andreass,

der Stromverbrauch hängt natürlich von den angeschlossenen Komponenten und deren Anzahl ab, aber wenn man bedenkt, dass die XC11 ja völlig ohne externes Netzteil einen ganzen Cassettenmotor über den SIO-Port antreiben konnte, ist da schon etwas Luft. Der Arduino Uno selber ist ja sehr genügsam, im "Full Power Mode" zieht er gerade mal 55mA. Ich habe jedenfalls Arduino Uno mit Relais-Shield, Netzwerk-Shield und LED alles über den SIO-Port betrieben, und es gab keine Probleme im Betrieb - wobei da bei mir wohlgemerkt noch ein SIO2SD intern in den Atari eingebaut ist, das auch den Stiom intern vom SIO-Port abgreift (und da auch eine ATMega CPU drin werkelt).

Wenn man jetzt Servo-Motoren steuern wollen würde, könnte es für deren Antrieb etwas eng werden, aber dann betreibt man den Arduino über ein optionales externes Netzteil.

Fujiyama wäre auf jeden Fall schön gewesen, aber da ich seit Montag für die nächsten sieben Monate in Elternzeit bin, war schon die JHV ein Kompromiss ;)...

Viele Grüße

F.
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Re: Hardwarewettbewerb 2018

Beitragvon Sleepy » Fr 6. Jul 2018, 15:09

von Mark Watson erreicht uns folgender Beitrag:

PokeyMAX

Introduction
The PokeyMAX is a complete replacement for the Pokey chip. It is derived from the work on the EclaireXL project, a complete FPGA based Atari 800XL clone. The intention is to build replacements for all of the Atari custom chips using this technology and Pokey has been built first. It can be used either to replace a broken/missing pokey, as a stereo upgrade, or just for fun!

Features
 If pokey is socketed, zero wire installation (mono)
 Dual pokey mode
 Pins for 3 audio outputs (left channel/right channel/mixed)
 Small footprint, only a few mm larger than original IC
 Supports all features: 8x paddle inputs, IRQ, serial I/O, audio output, two tone mode, high pass filter and keyboard scan
 High level of compatibility

Digital logic
The PokeyMAX is built around the Altera MAX10 FPGA. This was chosen due to its integrated flash memory, power conversion, small size and low cost. The contained logic itself is described in VHDL and Verilog and then synthesized using the Quartus II software.

Level conversion
Most modern FPGAs no longer support 5V logic. While it is possible to find a few they are a vanishing breed. The MAX10 only supports up to 3.3V logic, so an IDT quickswitch level converter IC is used to connect to the high speed lines (A/D/IRQ/serial io etc) safely.

Chip select
Unfortunately I needed more level conversion lines than provided. TI came to the rescue with some 5V tolerant multi-function logic chips with which I was able to combined CS/!CS into one.
Power
The MAX10 requires a single 3.3V power supply, it then internally generates the rest of its supplies. This is very convenient, since often FPGAs require 3 or more different voltage levels. There is a switch mode regulator (LM3670) to convert from 5V to 3.3v in an efficient fashion.
Paddles
These are handled by charging a capacitor that we then check the level of using an LMV339. This is similar to the well-known LM339 comparator, except much smaller! The comparator is used since the level can be set very precisely rather than relying on when the FPGA detects a logic high. The level itself is set to 2.2v using the voltage divider on the right. It is also convenient since its open drain output means there are no level conversion issues. For the drain transistors, a 5V tolerant IO extender chip is used. The FPGA communicates
with this over an I2C bus.

Keyboard scan
An IO extender chip drives the 6 keyboard lines and then reads the response. This is convenient since it only requires an I2C bus to the FPGA and the IC is much smaller than the level converters.

JTAG
The ‘core’ may be upgraded or debugged using an Altera USB blaster connected here. Several of the JTAG pins are ‘dual use’ and can be used as general IO. So we could for instance in future plug in i2c devices here or use for A5 (with external level converter) to allow quad pokey or sid etc.
Audio filter
The audio output uses a delta sigma dac. An RC circuit is used as a simple audio filter to smooth the output from this. There are four audio outputs, which are currently fed to pin 37 and 3 header pins (left/right and mixed). Note that the next stage much not draw a lot of current from the rc filter or it will cause distortion.

A4
Pokey has 4 address pins (A0-A3). To make space for a 2nd pokey another address line is needed. For stereo connect to A4.

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Re: Hardwarewettbewerb 2018

Beitragvon Level42 » Di 10. Jul 2018, 00:45

This is amazing and definitely longed for ! Don't forget that POKEYs are also used in a number of Atari arcade machines like Star Wars which uses 4 POKEYs per machine :)

By the way Sleepy, you made a little mistake on my entry...AntiX switches ANTICs not POKEYs :D

Oh and THANKS ! :D
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Re: Hardwarewettbewerb 2018

Beitragvon Sleepy » Di 10. Jul 2018, 05:47

Uups - error corrected. It was a little bit late yesterday... ;-)

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Re: Hardwarewettbewerb 2018

Beitragvon Level42 » Di 10. Jul 2018, 11:48

It sure was, sorry about that but thanks !! ;)

Edit:

Description by Level42:

Atari AntiX, the ANTIC switcher. (short version).

AntiX summary
AntiX is a small PCB that gives you the ability to have both PAL ANTIC and NTSC ANTIC chips inside your Atari 8-bit computer at the same time, and the option to switch between the two.

Why was AntiX developed?
In the past, people have installed NTSC ANTIC chips in PAL machines and vice-versa to build a “hybrid” machine. The main disadvantage of doing this is that it is a permanent solution, and you would need two machines to have the “best of both worlds”.

AntiX gives you the option to switch between two ANTICs in one machine. Just like when putting the “other” system ANTIC permanently in your machine, It does not create a 100% correct signal of that “other", but it provides many advantages at a low cost. In other words, ANTIX will yield exactly the same output signal as permanently swapping the ANTIC chip but now with the advantage of being able to go back to your factory set-up.

Why should I install AntiX?
AntiX provides advantages for both PAL and NTSC territory users.

PAL territory users benefit from three important things:
1) Speed: Finally it is possible to play older games at the speed and timing they were designed for. It is not so fast that it feels like the games are in “turbo mode”, but the difference in speed between PAL and NTSC is appreciable. Games like Donkey Kong, Ms. Pac Man etc. just “feel” smoother, and that adds so much playability to these games.

2) Correct aspect ratio: The PAL screen is always “squashed” because the PAL standard uses more TV scan lines. Not any more! With AntiX switched to the NTSC ANTIC you will see the originally intended aspect ratio which will use all available vertical space to fill your TV/monitor screen.

3) 60Hz frame rate: The AntiX output increases the frame rate from 50Hz to 60Hz (PAL 60). This results in a more stable, clearer picture on CRTs. The chief advantage is that there is much less “flicker”. This is kinder to your eyes, and could result in fewer headaches!

The big advantage for NTSC users will be the ability to run the more recent demos and games that were developed specifically for PAL machines.
Many games from the later era that were developed in PAL territory will yield errors on the screen, often making games unplayable and demo’s look wrong. And with AntiX they still have the ability to switch back to the original NTSC configuration at will.

NTSC territory users please note:
AntiX does not create a normal NTSC signal. A GOOD monitor or TV is required to get color pictures from the PAL ANTIC mode through the original composite or S-video outputs. This requires a TV that can handle PAL-M (pretty rare), or you can use a professional grade CRT monitor like the Sony PVM series. This limitation is exactly the same when doing a permanent swap of ANTIC.

How does AntiX work?
In simple terms there is a chip on AntiX that switches approximately 10 signals, and that chip is controlled by the included switch. To simplify this further, the AntiX is “remote controlling” a large number of switches at the same time, from ANTIC 1 to ANTIC 2 and back again.
There are also 2 extra switches in the chip which keep the non-active ANTIC asleep, and control the two LEDs on the PCB.

How to use AntiX?
You should normally only switch between ANTICs when your Atari is powered off. Switching between ANTICs when the Atari is running will crash the system 99,9% of the time because the switching moment is not synced to the Atari. However you can NOT damage your Atari should you (accidentally) switch while power is on. The chip used on ANTIC is designed so that there is never a moment where both signals are connected, it is always either the signals of ANTIC 1 OR ANTIC2. I have tested this countless times to make sure no damage can be done by AntiX.

AntiX and Sophia.
The best application of AntiX is to partner AntiX with the Sophia video modification. Sophia will offer you an RGB, YPbPr (component) or DVI connection to a (CRT) monitor or TV. All of these signals are free of any PAL or NTSC encoding, which makes it much easier to connect it to any device capable of displaying these signals and get perfect quality color pictures.
Combined with AntiX you can then choose between the NTSC and PAL ANTIC and get the benefits of either setting mentioned above.

Installing both AntiX and Sophia in your machine is a particularly good choice if your machine is originally a NTSC machine. It avoids the need of having a PAL-M capable TV/monitor to handle the native signal that is output by AntiX from an NTSC machine in the “PAL" setting. Sophia “removes" the PAL/NTSC encoding, and AntiX will still offer the benefits as mentioned above.

PAL territory users also benefit from installing both AntiX and Sophia together; a Philips CM8833/Commodore 1084 monitor f.i. can then be used to connect via RGB and STILL play at NTSC speed in color :) (the mentioned monitors are not capable of displaying NTSC signals in color using composite or S-video).
However, PAL territory Atari 8-bit users do not face the same output issues as NTSC users because almost all modern TVs (circa mid-90s and newer) will display the PAL-60 signal natively. This means you can use the composite video or S-video outputs from a standard Atari 8-bit using AntiX only.
However, Sophia improves picture quality so much that it is still a good idea to get one, you will not believe what you see.

How to install AntiX
AntiX is completely solderless if you have a socketed ANTIC on your machine (most 400/800 and most XL’s)
Remove your existing ANTIC and put it in the Position 1 socket on the AntiX PCB. Then put the second ANTIC in Position 2 on the AntiX PCB. Next, put the AntiX PCB in the empty ANTIC socket. Finally, connect a switch (SPDT) to the three-pin connector on the Antix PCB. Naturally, on XEs and other machines without socketed ANTIC you will need to desolder the ANTIC and solder in a socket. For 400/800 machines a ribbon extension cable and adapter are required.

Note: The 3 pins meant to connect the SPDT Switch to has one pin labeled +5V, and one GND. Those are the signal levels present on those pins ! So DO NOT connect +5V or GND to these pins, this is not required, AntiX get’s it’s power from the ANTIC socket. ONLY connect the outer two pins of a SPDT switch to these pins, the center pin of the header must be connected to the center pin of the switch.

AntiX and possible U1MB integration
I have been in contact with Jon (FlashJazzCat) and have sent him a prototype of AntiX. He will try to incorporate controlling AntiX from the U1MB menus. This would be brilljant. When the computer is fitted with the U1MB a physical switch is not needed anymore. Simply connect the middle pin of the switch connection to one of the control output pins of U1MB and use the menu. I have tested this with the original firmware that is shipped with the U1MB made by Lotharek and it works with that firmware. Sadly, with Jon’s brilliant updated firmware there are still a few boot-up issues between soft-switched AntiX and U1MB, requiring a few presses of the RESET button to get the machine running. Jon said he will have a look into this issue and see if it is at all possible to fix it. If so, he will incorporate the AntiX in his U1MB firmware, but at the moment I cannot give any guarantees that Jon will succeed and it is entirely his choice to complete this or not !
If you can live with having to press RESET a couple of times after power-up U1MB works fine already, using Device 2 or Device 3 controls. Once the machine is powered-up, switching between NTSC and PAL is already flawless. Using U1MB’s built-in cold-boot key-combo there is no need to power-cycle your machine so in real life you only need to press RESET a few times at first power-up.

>>> When connecting AntiX to U1MB use only 1 single wire from the CENTER pin of AntiX’s 3-pin header to one of U1MB’s device outputs. Connecting one of the outer pins to one of U1MB’s outputs will probably damage your U1MB !!! <<<
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Re: Hardwarewettbewerb 2018

Beitragvon Level42 » Sa 11. Aug 2018, 15:13

Jon (Flashjazzcat) has tried very hard to get the switching of AntiX via U1MB menu's possible.

However, sadly he ran into too many issues. I have to say that in first place, AntiX was always intended as a "hard" switchable device. Having U1MB control it would have been very nice as you would not need to install a switch.
It also worked with Candle's original firmware, and it "half-worked" with previous versions of Jon's Firmware, but of course Jon's firmware has SO much more options and stuff that it is of course not strange that he ran into issues.

So please, for now, forget/delete the part of the previous message about controlling AntiX through a U1MB.
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Re: Hardwarewettbewerb 2018

Beitragvon Level42 » So 12. Aug 2018, 21:32

My buddy Fred_M kindly helped me in making some video's to demonstrate the working of AntiX. He did the filming and editing and also kindly agreed to host them on a special area of his website. Go to

http://antix.rewindgames.com/antix/

for some demo-video's and all the info ! :)
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Re: Hardwarewettbewerb 2018

Beitragvon dl7ukk » So 12. Aug 2018, 23:31

Hi,

das sind ja alles dufte Entwicklungen. :D

Mal seh'n wie die Empfehlung lauten wird. Es wird sicher sehr eng werden.
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Re: Hardwarewettbewerb 2018

Beitragvon Mathy » Mo 13. Aug 2018, 01:17

Hello Andre
Level42 hat geschrieben:You should normally only switch between ANTICs when your Atari is powered off. Switching between ANTICs when the Atari is running will crash the system 99,9% of the time because the switching moment is not synced to the Atari.

Just out of curiosity, how hard would it be to sync the switching moment in a later version of AntiX?

Sincerely

Mathy
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Re: Hardwarewettbewerb 2018

Beitragvon Level42 » Mi 15. Aug 2018, 21:10

I actually thought of that Mathy. However, I had no idea what signal I would have to sync to. The most likely one I thought of was not available on the ANTIC socket which would have complicated installation (soldering wire(s).
I also figured there is hardly any reason to switch "on the fly".

Mind you, I _have_ actually done it. Normally, 99,7% of the time when you switch with power on, the computer will crash because of the incorrect moment of switching plus the ringing of the switch contact of the mechanical switch might not be helpful either.

Even so, I managed a few times to switch on the fly and have the program simply run on. So...syncing the switch moment might be possible. It would increase the number of parts on the PCB though I guess...not sure what would be needed...some gating I guess.
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Re: Hardwarewettbewerb 2018

Beitragvon Level42 » Do 18. Okt 2018, 17:54

I just read the article in the Abbuc magazine about AntiX and would like to respond to two points raised in the article:

1) it is mentioned that the screen that Abbuc used showed some flicker on the bottom on the screen. Sadly, I was never asked about this or notified by Abbuc so I could not respond and maybe solve the issue. Im pretty sure the cause is in the display device, probably a simple adjustment.

2) availability of ANTIC chips is brought up,as a possible issue. Luckily I can reassure that we can provide a rather good number of both PAL and NTSC ANTICs for reasonable prices if ordered with an AntiX PCB.


I am looking forward to demonstrate AntiX next Saturday at the JHV. I will be bringing my fully upgraded 600XL, an NTSC 800XL and a very nice - flicker-free - display :)
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Re: Hardwarewettbewerb 2018

Beitragvon Sleepy » Do 18. Okt 2018, 20:27

Great! If you´re joining the JHV, you surely can demonstrate AntiX. I´ll tell Wolfgang that you´re coming.

I thought that you´re absent; that was the reason I asked for the videos to demonstrade AntiX. Sorry, my fault not to ask if you´ll be present. :oops:

As written in the article, unfortunately we only have a PAL-machine for testing. As we mentioned, we think the flickering is caused by the TV-set we used for testing.

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Re: Hardwarewettbewerb 2018

Beitragvon Level42 » Fr 19. Okt 2018, 10:11

Hi Sleepy,

Yes I'm sure it's only a small issue...maybe the TV will be there ;)

Anyway, yes I am definitely coming over, expect arrival around 10/10.30 AM.

I will definitly like to demo AntiX for sure, no problem, really looking forward to it and meeting some new people and see some familiar ones as well :D :beer:
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Re: Hardwarewettbewerb 2018

Beitragvon CharlieChaplin » Mo 22. Okt 2018, 18:46

Und wie ist der Hardware-Wettbewerb ausgegangen ?
(Konnte leider nicht zur JHV kommen, da ich zur Beerdigung meines Onkels musste...)

What is the result of the hardware contest ?!?
(Could not be at the Abbuc JHV, since I had to go to the burial of my uncle...)
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Re: Hardwarewettbewerb 2018

Beitragvon Dietrich » Mo 22. Okt 2018, 19:23

Es wurden die Vorschläge der Jury (siehe Magazin) akzeptiert außer der für das Atariduino. Das wurde in Entwicklung auf Platz/Kategorie 1 gesetzt.
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Re: Hardwarewettbewerb 2018

Beitragvon Sleepy » Di 23. Okt 2018, 06:06

CharlieChaplin hat geschrieben:Und wie ist der Hardware-Wettbewerb ausgegangen ?
(Konnte leider nicht zur JHV kommen, da ich zur Beerdigung meines Onkels musste...)


Ich war auch nicht anwesend; Cheffe hat mir gestern die Ergebnisse gemailt. Das endgültige Ergebnis ist wie folgt:

AntiX
ANTIC PAL/NTSC Switch Board (André Huijts)
Die JHV hat den Juryvorschlag angenommen: Kategorie 4 "Final"
Die Entwicklung wird mit 100€ unterstützt.

Atariduino
Arduino Hardware am ATARI (Frederik Holst)
Wurde per Abstimmung neu eingestuft: Kategorie 1 "In Entwicklung"
Die Entwicklung wird mit 100 Euro unterstützt.

PokeyMax
POKEY Replacement (Mark Watson)
Die JHV hat den Juryvorschlag angenommen: Kategorie 1 "Final"
Die Entwicklung wird mit 500€ unterstützt.

Power Meter Cart: ATARI Auslastungsanzeige (Ingo Boller):
Die JHV hat den Juryvorschlag angenommen: Kategorie 1 "In Entwicklung"
Die Entwicklung wird mit 100€ unterstützt.

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Re: Hardwarewettbewerb 2018

Beitragvon Mark » Di 23. Okt 2018, 18:32

Hallo
Mal ne blöde Frage zu der Entwickelten Hardware....
Ist es immer noch so das nach JHV die Leute die,die Hardware entwickelt haben ihre Unterlagen
hier im Internen Forum veröffentlichen,zwecks evt. Nachbau ?

gruss Mark
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