NOMAM 2020: *** verschoben ***

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Re: NOMAM 2020: *** verschoben ***

Beitragvon dl7ukk » Do 2. Apr 2020, 23:01

Hallo, hallo,

jetzt beginnt die Nomam-Zeit bei uns zu Hause, verbunden mit Roland und ...

also ich bin da.

Es lebe der Abbuc

:goteam:

-- Corona bekommt uns nicht klein --
Andreas
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Re: NOMAM 2020: *** verschoben ***

Beitragvon atarixle » Fr 3. Apr 2020, 06:41

Wo seid Ihr denn virtuell zu finden?
ABBUC in Berlin: http://www.abbuc.de/~atarixle/AIB/
FUJIAMA 2020 - Do, 20.8. - So, 23.8.2020: http://fujiama.eu
Meine Seite: http://www.atarixle.de
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NOMAM 2020: *** verschoben ***

Beitragvon Erhard » Fr 3. Apr 2020, 08:30

Hi,

also ich arbeite seit gestern auf meiner HOMEMAM an einem Tape-Projekt.

Aber da Krotki (Tomasz Krasuski) sich seit Monaten nicht meldet hänge ich teilweise echt in der Luft.

CU, Erhard
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Re: NOMAM 2020: *** verschoben ***

Beitragvon CharlieChaplin » Sa 4. Apr 2020, 00:20

Erhard hat geschrieben:Hi,

also ich arbeite seit gestern auf meiner HOMEMAM an einem Tape-Projekt.

Aber da Krotki (Tomasz Krasuski) sich seit Monaten nicht meldet hänge ich teilweise echt in der Luft.

CU, Erhard



Hmmm, ein A8 Tape lädt mit 600 Baud, also ca. 60 Byte pro Sekunde - wieviel Tapes kannst du seit Donnerstag a) theoretisch und b) tatsächlich geschafft haben ?!? :mrgreen:

Ich arbeite seit ca. 2 Jahren an meinem Tape2Disk Projekt und nach vielen (mal kürzeren, mal längeren) Pausen bin ich aktuell bei Tape 787 angelangt. Nicht, dass 787 Tapes von Disk laufen würden, nur soviele Tapes habe ich bisher probiert zu kopieren. Um die Tapes, die zumeist von Fred Meijer stammen, zu schonen, mache ich immer als erstes eine Kopie davon auf CD-RW (Tape ins Hifi Tapedeck und play, CD-RW in den Hifi CD-Rekorder und record). Danach wird nur noch die CD-RW abgespielt und die Daten mittels Tape-Adapter an den 1010 und Atari 800XL übertragen, das klappt in 99% der Fälle sehr gut. Lege ich dieselbe CD-RW in den PC und konvertiere die Daten in WAV und anschließend in CAS, so klappt dies seltsamerweise in 90% der Fälle nicht, keine Ahnung warum (an der CD-RW kann es nicht liegen, sonst würde der A8 die Daten ja auch nicht nehmen). Wenn es doch mal klappt, erhält das Preservation Projekt (bzw. Fred) die WAV oder CAS Daten. Am Ende wird die CD-RW wieder gelöscht und für weitere Tape Aufnahmen benutzt...

Aber hey, alle reden davon, wieviel Zeit sie seit Corona haben - ich arbeite bis einschließlich Sonntag mehr als vorher (Schichtarbeit in einem Jugendheim des CJD / Christliches JugendDorf). Da meine normale Arbeitsstelle jedoch die Tagesgruppe ist (HA-Betreuung, etc.) und diese aktuell nur eine kleine Notgruppe bietet, werden wir ab nächster Woche dank Jugendamt auf Kurzarbeit gesetzt... :-(
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Beitragvon Erhard » Sa 4. Apr 2020, 08:37

Hi,

CharlieChaplin hat geschrieben:wieviel Tapes kannst du seit Donnerstag a) theoretisch und b) tatsächlich geschafft haben ?!?


nun, TATSÄCHLICH ist mir nach einem sehr aufwendigen Re-Authoring nach einer Tape-Seite die Lust ausgegangen.

Die Tapes beinhalten eine Lernsoftware. Sie enthalten eine Audiospur und eine Datenspur. Die Audiospur ist total übersteuert aufgenommen worden (und das bei einem Original !!!), so daß ein Clipping das andere jagt und sie enthält Crosstalk von der Datenspur sowie Rauschen. Die Datenspur enthält neben dem Crosstalk von der Audiospur recht starkes Rauschen und sonstige Störungen. Auf der Datenspur sind zusätzlich Signale, die den Programmablauf synchron zur Audiospur steuern sollen.

Da ich es ohne die Expertiese von Kr0tki nicht geschafft habe, A8CAS so zu justieren, daß die Steuersignale sauber erkannt werden habe ich die komplette Wavedatei durch Audacity durchgeschoben und mir die Zeitstempel eines jeden Steuersignals notiert.

Diese Zeitstempel habe ich in Open Office Calc eingefügt und diese so umrechnen lassen, daß ich Differenzwerte in Millisekunden abzüglich der Steuersignallänge vorliegen hatte. Dann habe ich mit dem FSK Kommando herumexperimentiert bis ich wußte, wie es zu verwenden ist und habe dann eine HEX-Datei geschrieben, die die Programmteile und die Steuersignale enthielt.

Daraus habe ich dann wieder eine Wavedatei erzeugt und diese in Audacity mit der original Datenspur verglichen.

Dummerweise (zumindest in diesem Fall) ist die Lautstärke bei der neuen Wavedatei an jeder Stelle gleich. So kann man hier im Gegensatz zu der von Cassette aufgenommenen Wave leider nicht SPACE und MARKS unterscheiden.

Durch abschnittweises Erzeugen der neuen Wave konnte ich dann aber doch das Timig prüfen und anpassen.

Die neue Datei läuft jetzt sogar mit Audiospur im Altirra.

Ich hab nun aber noch 3 weitere Cassettenseiten vorliegen und wie groß das Gesamtpaket ist weiß ich nicht.

Fakt ist, da so manuell durchzuführen macht überhaupt keinen Spaß.

Darüber hinaus stressen meine beiden Datasetten. Die produzieren jede Menge Störgeräusche. Seit ich eine Datasette in Reparatur hatte, wo dann tatsächlich Kondensatoren hinüber waren (nicht Elkos, Kondensatoren !!!), würde ich nun versuchen, die komplett mit Kondensatoren und rauscharmen Widerständen neu zu bestücken. Aber das Zeug dafür will erst einmal bestellt werden und dafür muß ich Materiallisten erstellen.

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Re: NOMAM 2020: *** verschoben ***

Beitragvon Mathy » Sa 4. Apr 2020, 11:47

Hallo Erhard

Hut ab!

Zum Thema Störsignale: Auf der Fuji hatte Ich vor einigen Jahren probiert eine Cassette zu laden. Es gab Störgeräusche ohne Ende. Und dann kam Yellow_Man und hat gesagt wir (Luckybuck und Ich) sollten die Datasette nicht so nah am Monitor betreiben. Der Unterschied war deutlich hörbar.

Tschüß

Mathy
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Beitragvon Erhard » So 5. Apr 2020, 07:53

Hi,

Mathy hat geschrieben:Datasette nicht so nah am Monitor


das Thema habe ich natürlich ausgeschlossen. Schon aus Gewohnheit mit Diskettenlaufwerken.

Fakt ist, daß die meisten Schaltnetzteile am Atari recht mächtig Müll einstreuen.

Aber leider wird es auch nicht deutlich besser, wenn ich den Atari mit einem analogen NT betreibe.

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