Programm für "Floppy-Imaging"

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Programm für "Floppy-Imaging"

Beitragvon cpg » Mi 24. Okt 2018, 21:21

Hallo Leute,

nachdem mein Mega-Speedy jetzt geht (siehe viewtopic.php?f=15&t=9582&start=40#p79433), habe ich angefangen ein paar Floppys zu archivieren. D.h. Images von ihnen zu machen.

Ich benütze bis jetzt "Disk Communicator" (DSKCOM32.COM), welcher *,DCM Files generiert. D1: ist das Mega-Speedy-Laufwerk, D2: ist ein PC mit "atariserver" (atarisio). Ich lese die Diskette in D1: und schreibe das Imagefile nach D2:.

Ich habe ein BIOS mit dem "Hias High-speed-patch", und manchmal geht das Einlesen von D1: super-schnell, manchmal nicht. Ich habe noch nicht herausgefunden was den Unterschied macht. Da es meistens nicht super-schnell geht, hier meine Frage(n):

- Weiß jemand woran das liegen kann? Wenn's immer mit max. SIO-Geschwindigkeit geht, ist die DSKCOM32-Lösung für mich aureichend.

- Gibt es ähnliche Programme, optimiert für Mega-Speedy (oder einer der unterstützten anderen Erweiterungen), die auch sowas machen können? Interessant hier wäre auch Support für kopiergeschützte Disketten (evtl. ATX als Ausgabedatei), ist aber nicht notwendig.

Viele Grüße,
chris
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Re: Programm für "Floppy-Imaging"

Beitragvon HiassofT » Mi 24. Okt 2018, 22:24

Hast Du die Kondensatoren an den SIO Data-In/Out Leitungen im Atari und in der 1050 abgeknipst? Wenn die drin sind kann es ab und zu zu Störungen kommen.

Da Du schon atarisio/atariserver verwendest wäre mein nächster Tip: bau Dir ein 1050-2-PC interface und nimm atarixfer - dann kannst Du sehr einfach ATR Images Deiner Floppies machen. Damit hab ich vor ein paar Jahren auch alle meine Disketten mit Source Codes etc auf dem PC archiviert.

Ein paar weitere Infos zu dem Thema gibt's brandaktuell hier: viewtopic.php?f=3&t=9715

Falls Du einen Raspberry Pi rumliegen hast ist das 1050-2-PC interface sehr einfach und Hispeed mit der Speedy geht damit auch.

Für kopiergeschützte Disketten gibt's zZt nur eine vorab-Testversion von RespeQt die Happy und Super Archiver emuliert, aber das ist alles sehr früh. http://atariage.com/forums/topic/284170 ... t-41-beta/

Zum Archivieren von kopiergeschützten Disks wär dann ein Kryoflux auch die bessere Lösung, Happy/Speedy/Archiver/... sind im Vergleich zum Kryoflux sehr eingeschränkt.

so long,



Hias
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Re: Programm für "Floppy-Imaging"

Beitragvon tfhh » Do 25. Okt 2018, 07:51

Moin,

cpg hat geschrieben:Ich habe ein BIOS mit dem "Hias High-speed-patch", und manchmal geht das Einlesen von D1: super-schnell, manchmal nicht. Ich habe noch nicht herausgefunden was den Unterschied macht. Da es meistens nicht super-schnell geht, hier meine Frage(n):

- Weiß jemand woran das liegen kann? Wenn's immer mit max. SIO-Geschwindigkeit geht, ist die DSKCOM32-Lösung für mich aureichend.

- Gibt es ähnliche Programme, optimiert für Mega-Speedy (oder einer der unterstützten anderen Erweiterungen), die auch sowas machen können? Interessant hier wäre auch Support für kopiergeschützte Disketten (evtl. ATX als Ausgabedatei), ist aber nicht notwendig.

Das liegt vermutlich daran (die Kondensatoren sind entfernt, Hias), daß die Speedy in den Slow-Modus geht. Die Speedy-Firmware hat eine Funktionalität, wo beim Einlegen einer Disketten die ersten 1-3 (?) Tracks kurz "gelesen" werden. Findet die Firmware gar keine lesbaren Daten, wird "nF" (no Format) kurz in der Trackanzeige eingeblendet. Treten zuviele CRC-Fehler, falsche Header etc.pp. auf, dann schaltet die Speedy automatisch in den Slow-Modus. Hier wird der Highspeed-SIO-Modus und der Trackbuffer deaktiviert.

Hintergrund dieses Features ist eine höhere Kompatibilität für geschützte Originaldisketten. Im Trackbuffer und/oder Highspeed-Modus scheitern nahezu alle Kopierschutzabfragen - logisch, da diese in der Regel auf Timing und/oder bestimmte Fehlerbilder basieren.

Wenn Du nun also uralte Disketten aus der Versenkung holst, die vermutlich auch noch auf einem anderen Laufwerk beschrieben wurden, sind die CRC-Fehler, Header-Fehler etc. sehr wahrscheinlich und die Speedy "denkt", es sei eine geschützte Diskette. Dadurch wird diese dann langsam gelesen.

Umgehen kannst Du das, in dem Du eine ein Happy Image in Deiner MegaSpeedy verwendest :)

Grüße, Jürgen
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Re: Programm für "Floppy-Imaging"

Beitragvon cpg » Do 25. Okt 2018, 22:59

Servus,

@hias:

Die Kondensatoren in der 1050 sind draußen, wie auch von Jürgen bestätigt. Im Computer sind sie noch drinnen.

Ein 1050-2-PC Kabel will ich mir demnächst mal bauen. Wo finde ich einen Schaltplan dafür? Oder evtl. sogar vorgefertigte zum Kaufen? Am Besten wäre was mit Umschalter zw. 1050-2-PC und SIO-2-PC.

Mein atarisio/atariserver ist relativ alt,
Code: Alles auswählen
atarixfer 0.30-111111
(c) 2002-2011 by Matthias Reichl <hias@horus.com>

aber mein "Transfer-PC" bootet von einer von mir modifizierten Version der "System Rescue CD", die diese Programme enthält. Also, mehr Aufwand das Upzudaten. Der "Transfer-PC" ist ein alter Toshiba Satellite Laptop, der noch richtige Seriell- und Parallelports hat.

Raspberry Pis habe ich herumliegen, aber ich würde dann eher meinen "Transfer-PC" mit atarixfer benützen.

Kryoflux, da weiß ich nicht. Ist die Software dazu nicht "closed-source"? Hat mich bisher abgehalten, das näher in Betracht zu ziehen. Ich habe noch ein altes ISA Catweazle Board, das ich evtl. auch mal wieder benützen könnte. Und ein Central Point Option Board, falls ich das nicht aus Versehen mit dem Computer in dem des war vor ein paar Jahren entsorgt habe :-)
Aber, kopiergeschützte Disketten kopieren zu können, ist z.Zt. eher nebensächlich. Habe nur 2 oder 3 davon, und von denen habe ich schon Backups. Auf Diskette, nicht in Image-Files.


@Jürgen:

Das mit dem Slow-Modus war mir nicht bewußt. Aber das ist wohl nicht das Problem.

Ich habe inzwischen gemerkt, bzw. gestern war es so, daß wenn ich MyDOS benütze, high-speed super funktioniert. Wenn ich aber DOS2.5 benütze, geht es nicht. Mit gleicher Diskette zum "Imagen".
High-Speed ist wirklich toll, da kann man beim Einlesen der Diskette von DSKCOM32 den Track-Anzeiger mehr oder weniger im Sekundentakt hochzählen sehen. :-)

Die Disketten waren sicher auf einer anderen (einer 810) Floppy geschrieben.


Also, zusammengefaßt, eigentlich alles gut(tm) :-)
Ich benütze jetzt halt MyDOS, und das Generieren eines *.DCM Files geht ratz-fatz...

Viele Grüße,
chris
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Re: Programm für "Floppy-Imaging"

Beitragvon HiassofT » Fr 26. Okt 2018, 09:16

Ich habe mir vor Ewigkeiten ein ProSystem Interface gebaut, Anleitung dazu ist hier: https://www.atarimax.com/ape/prosys.htm#Build

Das einzige Problem das ich damit hatte ist dass es nicht auf allen seriellen Ports einwandfrei lief. Mit den on-board Schnittstellen ging es immer OK aber bei Ports auf Erweiterungskarten und USB-Seriell Adaptern musste ich extern 5V an den SIO Bus zuführen. Einfacher Hack: einen eingeschalteten Atari an den SIO Bus hängen, dann versorgt er die SIO mit 5V und da die Daten-Ausgänge am Atari NMOS TTL sind kann das 1050-2-PC Interface sie gefahrlos auf Low ziehen.

Dieses Interface wird von atarixfer schon seit Ewigkeiten unterstützt, sollte also auch mit Deiner AtariSIO Version von 2011 gehen. Einfach die Option "-p" verwenden, dann verwendet es die Control Leitungen wie vom ProSystem Interface erwartet.

Mit den normalen seriellen Schnittstellen geht Highspeed mit der SIO nicht (die Baudrate ist zu "krumm"), aber wenn Du die Mega Speedy in den Happy Modus setzt kannst Du Happy Warp Speed (2xSIO, 38400 baud) in atarixfer verwenden. Dazu die Option "-s" setzen.

Mit "atarixfer -p -s -r mein.atr" kannst Du also relativ flott ein Image erzeugen.

atarixfer hat auch noch ein paar weitere Optionen um Fehler zu ignorieren oder nicht lesbare Sektoren öfters einzulesen - starte einfach atarixfer ohne Optionen dann zeigt es alles an.

Kryoflux hab' ich selber keines, aber Avery Lee (der Autor von Altirra) hat ein Programm geschrieben mit dem sich aus den Kryoflux images ATR bzw ATX Files erzeugen lassen - dazu gibt's dann auch den Sourcecode. Details dazu hier: http://atariage.com/forums/topic/231835 ... n-utility/

Zum Highspeed Problem fällt mir im Moment nichts ein, keine Ahnung wieso's mit MyDos geht aber nicht mit Dos 2.5 - das sollte genauso laufen.

so long,

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Re: Programm für "Floppy-Imaging"

Beitragvon tfhh » Fr 26. Okt 2018, 10:54

Moin Chris,

cpg hat geschrieben:Ich habe inzwischen gemerkt, bzw. gestern war es so, daß wenn ich MyDOS benütze, high-speed super funktioniert. Wenn ich aber DOS2.5 benütze, geht es nicht. Mit gleicher Diskette zum "Imagen".

Ich benütze jetzt halt MyDOS, und das Generieren eines *.DCM Files geht ratz-fatz...

Hmm. Das muß dann ja aber eine Besonderheit der DiskComm Software sein, die Du da nutzt. Wobei ich mich jetzt erst frage... wozu erzeugst Du ein komprimiertes Image einer Diskette mit XL Software? Also zum Archivieren nicht geschützter Disketten wäre es doch sinnvoller, diese einfach in ATR Dateien zu kopieren. Vor 25 Jahren war das DCM Tool ja noch interessant, weil per Analogmodem oder Akusstikkoppler Daten übertragen wurden und Speicherplatz generell teuer war, aber bei heutigen Übertragungsgeschwindigkeiten sowie Preisen von 25-50 Cent für ein Gigabyte (Festplatten) ist das irgendwie obsolet.

Gruß, Jürgen
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Re: Programm für "Floppy-Imaging"

Beitragvon cpg » Fr 26. Okt 2018, 15:00

tfhh hat geschrieben:Wobei ich mich jetzt erst frage... wozu erzeugst Du ein komprimiertes Image einer Diskette mit XL Software? Also zum Archivieren nicht geschützter Disketten wäre es doch sinnvoller, diese einfach in ATR Dateien zu kopieren.


Gute Frage :D
Wahrscheinlich aus Gewohnheit.

Ich habe die letzten Tage jetzt über 30 Disketten(seiten) archiviert. Bei 3 gab es Lesefehler. DSKCOM32 hat trotzdem weitergemacht und die noch lesbaren Sektoren übertragen.

Viele Grüße,
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Re: Programm für "Floppy-Imaging"

Beitragvon cpg » Sa 3. Nov 2018, 01:02

Jetzt bin ich auf eine kopiergeschützte (denke ich) Diskette gestoßen, Solo Flight.

Wie archiviere ich die denn am Besten? Also, mit meiner Mega-Speedy? Habe beim dem Kopieren zu Images gemerkt, daß es doch am meisten Spaß macht, das am Atari selbst zu machen. Also nix Kryofux oder sowas am PC. Außerdem habe ich da die Ausrüstung schon und müßte nichts besorgen.

Ich habe von ATX als Archivformat für kopiergeschützte Disketten gehört. Ist das das Format der Wahl? Die Imagefiles müssen nicht im Emulator laufen (wäre aber natürlich besser), aber sich jederzeit auf richtige Disketten zurückschreiben lassen.

Wie beschrieben, mein aktueller Setup: D1 - MegaSpeedy 1050, D2: PC mit "atarisio atariserver".

Viele Grüße,
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Programm für "Floppy-Imaging"

Beitragvon Erhard » Do 10. Jan 2019, 08:45

Hi,

cpg hat geschrieben:Ich benütze bis jetzt "Disk Communicator" (DSKCOM32.COM)


ich möchte Dir nahelegen, echte 1:1 Kopien von Disketten zu erstellen. ATR ist hier das geläufigste und kompatibelste Format. Der Aufbau von ATRs ist dokumentiert und jeder Emulator beherrscht es. Dazu erstellt man einfach ein leeres ATR Disk Image auf dem PC in gleicher Größe wie die zu kopierende Disk und verwendet dann einen Sektorkopierer auf dem Atari, um die Disk von einer echten Floppy auf das vom PC emulierte Laufwerk zu kopieren.

cpg hat geschrieben:manchmal geht das Einlesen von D1: super-schnell, manchmal nicht


Neben den bislang angeführten Erläuterungen gibt es immer noch das Problem, daß HighSpeed dann durcheinanderkommt, wenn verschiedene Floppies / vom PC emulierte Laufwerke verschiedene Highspeed-Raten verwenden. Wenn die MegaSpeedy im Speedy-Modus den SIO-Teiler $09 verwendet und für das PC-Laufwerk z.B. ein Teiler $10 oder $07 eingestellt ist wechselt der Atari ständig die SIO-Geschwindigkeit. Die Laufwerke "wissen" nicht, ob das kommende Kommando auf dem SIO-Bus für sie ist. Dafür müssen Sie das Kommando lesen. Sie wissen auch nicht, mit welcher Geschwindigkeit gerade der SIO-Bus betrieben wird. Also müssen sie versuchen, das Kommando zu lesen und dabei die Geschwindigkeit per Try and Error zu ändern. Dabei kann es vorkommen, daß das Kommando misverstanden wurde und das Laufwerk mit "kenne ich nicht" = NACK antwortet, und das vielleicht sogar noch in normaler Geschwindigkeit. Das führt in der Regel dazu, daß die HighSpeed-Routine im Atari zumindest für dieses Gerät auf Standardgeschwindigkeit zurückschaltet. Viele Routinen behalten dann diese Einstellungen bis zu einem Warmstart.

cpg hat geschrieben:Bei 3 gab es Lesefehler. DSKCOM32 hat trotzdem


Das ist genau das was ich nicht haben wollen würde. Man hat dann eine vermeintlich Ordnungsgemäße Kopie und in Wirklichkeit sind die Daten Schrott. Hier sollte man mit Standardgeschwindigkeit und Original-1050-OS versuchen die Daten zu lesen, bis man keine Fehler hat und / oder die Daten analysieren um zu prüfen, ob man das ordentlich wieder hergestellt oder eine Disk für den Schrott hat.

cpg hat geschrieben:Jetzt bin ich auf eine kopiergeschützte (denke ich) Diskette gestoßen, Solo Flight. Wie archiviere ich die denn am Besten?


Mit Mitteln auf dem Atari bekommst Du nur Kopien hin, die möglicherweise eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Original aufweisen und es geht meines Wissens auch nur mit einer Kopie auf ein zweites echtes Laufwerk, weil die ganzen Kopierprogramme für kopiergeschützte Disks auf bestimmte Hardware-Erweiterungen in einer 1050 oder 810 aufbauen. Ein vom PC emuliertes Laufwerk würde die Kommandos zum Erzeugen eines Kopierschutzes nicht verstehen.

Nach aktuellem Stand müssen kopiergeschützte Medien mit einem standard 3,5" Laufwerk und einer speziellen Hardware wie Kryoflux oder SCP vom PC aus eingelesen werden. Man erhält dann Rohdaten, die alle (oder die meisten) Zeit- und Fehlerinformationen enthalten. Diese Rohdaten können dann mit einer Software wie das angesprochene A8RAWCONV zum Beispiel in ATX Dateien umgewandelt werden.

Dieser Vorgang beherrscht aber derzeit noch nicht alle Kopierschutzmethoden. Jedoch bekommt man auf diesem Weg eine ATX-Datei, die in Punkto Kopierschutz die derzeit größte Ähnlichkeit mit dem Original hat. Selbst hier bietet es sich an, manuelle Vergleichstests durchzuführen, in dem man mit spezieller Software die Originaldisk auswertet (Sektoranordnung, Spurversatz, Fehlercodes der fehlerhaften Sektoren usw), dies ein zweites mal mit der ATX-Datei durchführt und dann diese Informationen vergleicht.

Jedoch hat man, wenn man die Kryoflux- oder SCP-Dateien von einer Disk einmal archiviert hat hiermit die Möglichkeit, mit eventuell kommenden verbesserten Versionen von A8RAWCONV oder anderer Software nachträglich "bessere" ATX-Dateien zu erstellen.

PS: zum Erstellen von ATRs für ungeschützte Disks verwende ich APE (lizensiert) als Emulator und auf Atari-Seite eine MegaSpeedy im Speedy 1050 Modus, SpartaDOS 3.3b und einen selbstgeschriebenen Sektorkopierer. In einem ersten Durchgang erstelle ich die Kopie und in einem zweiten Durchgang prüfe ich die Kopie noch einmal gegen das Original. Wenn das Original mehrfach verfügbar ist (z.B. ABBUC Magazin als herunterladbares ATR) prüfe ich mein ATR dann noch gegen das heruntergeladene mit fc /b auf dem PC in einem DOS-Fenster. Bei Gleichheit ist das ATR in Ordnung und wird mit einer MD5 Prüfsumme versehen.

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Re: Programm für "Floppy-Imaging"

Beitragvon Mathy » Do 10. Jan 2019, 20:51

Hallo Leute

DiskCommunicator 3.2 ist ein super Programm. Als ich noch aktiv am Atari Sachen gemacht habe, habe ich DiskComm sehr viel benutzt. Es hat so manche Diskette um einiges kleiner gemacht. ATRs wahren nie mein Ding, Die haben viel zu viel Platz verschwendet (als 5MB noch ziemlich viel war).

Tschüß

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Re: Programm für "Floppy-Imaging"

Beitragvon CharlieChaplin » Sa 12. Jan 2019, 18:46

Tja,

5MB Festplatten, das war einmal, genau wie Mailboxen/BBS. Heutzutage benötigen 90k, 130k oder 180k ATR Images ja nicht allzu viel Platz auf Terrabyte und Zetabyte großen Festplatten. Da kann man sich die Komprimierung via DCM (u.a. auch mal für Mailboxen/BBS gemacht) komplett sparen... ;-)

Hmmm, das Programm "Soloflight" ist beim Atari Preservation Project m.W. schon vorhanden, d.h. du kannst dir von denen (z.B. via Atari Age) das kopiergeschützte ATX oder das ungeschützte ATR runterladen. Von dem Programm gab es zwei Versionen namens Soloflight und Soloflight 2nd Edition (genau wie bei Win 98, hat sich Microsoft wohl bei Microprose abgeschaut). Was da genau anders ist, weiß ich gerade nicht (ich glaube die Grafik wurde geändert / verbessert, etc.). Eine der beiden Versionen (vermutlich 2nd Edition) benötigt einen Dongel für 100% Speed, ohne Dongel läuft sie zwar, jedoch nur mit 50% Speed...

Als Tape habe ich nur Soloflight, meine Version hat keinen Dongel (und vermutlich auch keinen Kopierschutz). Ich konnte das Tape problemlos mit Howfen Tape to Disk auf Diskette kopieren und davon eine lauffähige Bootdisk erzeugen. Die Bootdiskette hat keinerlei Schutz und kann mit jedem Sektorkopierer vervielfältigt werden und/oder problemlos in ein ATR umgewandelt werden (habe ich mit SIO2PC.EXE auf meiner 2Ghz DOSe schon gemacht). Weiß jetzt gerade nicht, ob das Programm auch zu denen gehört, bei denen man einen "Authentification Code" aus der Anleitung eingeben muss, wie bei vielen anderen Microprose Programmen - ich habe meine Tapes aber auch als Binär-Daten auf einer DOS 2 Disk abgelegt, bei diesen Daten wäre dann auch ein eingetippter ATASCII-Text mit den Codes dabei, sofern benötigt...
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